Das Hundebett

 

Das Hundebett. 

Haben Sie sich schon mal Gedanken über das Bett Ihres Hundes gemacht? 

Sicherlich noch nicht so richtig, was soll man sich auch groß Gedanken zu dem Hundebett machen? 

So ein Hundebett, kann schnell zu einer Komplizierten Sache werden, je nachdem, welchen Anspruch Sie an ein Hundebett haben. Nun ist es so, dass, man ja überall was findet, dass man optimieren, verbessern oder neu bzw. anders machen kann, beim Hundebett, macht es meiner Meinung nach, sogar Sinn. 

Zumindest, wenn man es aus der Sicht des Hundes betrachtet. Ein schönes neues Hundebett aus dem Tiersupermarkt oder dem Internet ist in der Regel aus den Billigsten Materialien zusammengeschustert. Was ist denn für den Hund an einem Hundebett wichtig? Klar es soll Komfortabel sein, dem Hund einen gewissen Komfort bieten und auch noch zu dem persönlichen Einrichtungs- Style passen. Nur ein für mich und Ihren Hund, wichtiges Detail vergessen wir hier all zu schnell. Die Nase des Hundes. Die Nase des Hundes? Ja genau. Die Nase und die damit verbundene Olfaktorische Orientierung. Olfaktorische Orientierung? Was ist das? Die Olfaktorische Orientierung ist, etwas vereinfacht gesagt, die Kunst seine Nase zur Identifizierung von Geruchsinformationen zu nutzen. Hier in den nächsten Tagen mehr zum Thema 

 

Was haben diese beiden Dinge jetzt miteinander zu tun? Einfach gesagt, das Hundebett richt nicht nach Hundebett, sondern nach Chemikalien und Pestiziden. Jetzt denken Sie bitte nicht, wieder so ein Öko-Fritze. Grade in den ersten Wochen, sind die Informationen die ein junger Hund über die Nase aufnimmt, ganz elementar. So werden zum Beispiel der Geruch der Elterntiere oder den Geschwistern abgespeichert. Auch der Umgebungsgeruch und viele andere Informationen werden über die Nase viel Intensiver verarbeitet und gespeichert als andere Informationen. Ein Hundebett sollte grade wenn ein neuer oder junger Hund ins Haus kommen, so viele Informationen über seine neue Familie und das neue Zuhause enthalten wie es nur geht. Die Verknüpfung der persönlichen Gerüche führt beim Hund zu einem Gefühl der Sicherheit und Verbundenheit mit denen deren Duft der Hund in seinem Hundebett aufnehmen kann. Was übrigens der Grund ist, warum Junge Hunde und Hunde im Allgemeinen, so gerne bei uns im Bett schlafen. Das Natürliche Kontaktliegen ist dem Hund bei den Menschen leider nur eingeschränkt möglich. 

 

Eine simple und sehr Hundgrechte Lösung für diese Situation, bauen Sie sich das Hundebett doch einfach selber. Hier eine kleine Anleitung.

Was Sie benötigen: 

Einen Kopfkissenbezug, getragene Wäsche, Unterwäsche, Socken T-Shirt…; hier bietet sich an, auch wenn es nicht ganz sauber ist die Sachen einige Tage zu tragen, z.B. zum Sport, draußen sollte es erträglich sein. 😊 Hört sich komisch an, hat aber einen Sinn. Der Sinn dahinter sind die Duftstoffe die sich an den Textilien festsetzen. Diese Geruchsinformationen werden vom Hund aufgenommen und geben im wichtige Informationen zu seinem neuen Rudel.

 

Nehmen Sie die getragene Wäsche und stecken alles in den Kissenbezug. Jetzt noch mit Nadel und Faden zunähen und fertig. In der Ausstattung sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Möglicherweise haben Sie ja Spaß am Handarbeiten und können sich Ihr Hundebett ganz individuell gestalten. Probieren Sie es aus. 

Selbstredend kann so ein Hundebett auch als Auflage oder Kissen für ein vorhandenes Hundebett genutzt werden. 

Ich hoffe ich konnte ihnen eine Anregung geben und Sie haben Spaß mal was Neues nicht so alltägliches auszuprobieren. 

 

Viele Grüße von Lisa, James und Sven..

 Und nicht vergessen, Hundeerziehung ist einfacher als Sie denken